Laut Studie wächst die Inflationsangst in Deutschland

Wer täglich im Supermarkt einkauft oder gar öfters zum Tanken fährt, der hat ein schleichendes und noch nicht wirklich begründbares Gefühl der Geldentwertung. Interessant dabei ist, dass Sie mit diesem Gefühl nicht alleine sind: Die Inflationsangst in Deutschland wächst. Dies ist das Ergebnis einer Studie von TNS Infratest, welches auch breites Echo in der Presse gefunden hat.

Sorge und Beunruhigung verbreiten sich
Erstaunlich dabei ist, dass die Menschen mehr und mehr beunruhigt sind, dass Geld und Ersparnisse an Wert verlieren werden. So äußerten im Frühjahr knapp über 35 % diese Besorgnis, nun ist es fast die Hälfte der Befragten. Diese Beunruhigung oder auch berechtigte Sorge bleibt aber nicht nur nur beim täglichen Wertgefühl für Geld und die Kaufkraft stehen, sondern setzt sich bei der Wahl der richtigen Geldanlage fort. So haben Aktien oder Fonds einen immer geringer werdenden Stellenwert und die oft zu beobachtende steigende Wertschätzung für echte Sachwerte spiegelt sich auch im Studienergebnis wider.

Die Zweifel am eigenen Netto-Gehalt
Inzwischen gibt nur noch jeder Dritte an mit seinem Netto-Gehalt zufrieden zu sein. Für diese Antwort werden zwar keine Gründe genannt, dennoch können Sie bei einem Blick auf Ihren eigenen Gehaltszettel relativ einfach die Gesamtsumme der Abzüge bilden und somit einen Eindruck für die Gesamtkosten bekommen und das, was davon übrigbleibt. Vielleicht ist das Befragungsergebnis aber auch Ausdruck der Tatsache, dass politische Parteien und mancher Finanzdienstleister die Losung ausgegeben haben, für “Mehr Netto vom Brutto” sorgen zu wollen! Unabhängig davon denkt laut Studie eine Mehrheit von 56 % aber nicht, dass sich die persönliche Einkommenssituation verbessern wird.

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